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Wie sinnvoll ist eine Dart-Board Beleuchtung - Ist ein gutes Licht beim Darten wichtig?

Acht Millimeter, mehr beträgt der Durchmesser des Triple-Rings nach den Vorgaben des Deutschen Dartverbandes nicht. Diese schmale Fläche genau zu treffen erfordert Übung, Fingerspitzengefühl – und eine gute Sicht. Letztere ist bei hellem Tageslicht in der Regel gegeben, hängt die Dartscheibe jedoch im Keller oder wird in den Abendstunden gespielt, kann eine Beleuchtung nötig werden.

Warum sind gute Lichtverhältnisse beim Dart nötig?

Wer sich ein professionelles Dartspiel im Fernsehen oder live in einer Sporthalle ansieht, wird feststellen, dass alle Scheiben hell ausgeleuchtet sind. Das hat zwei wesentliche Grüne. Erstens werden die Kontraste zwischen den Feldern bei Helligkeit besser sichtbar. So kann der Werfer seinen Blick präziser auf eine Fläche fokussieren und diese gezielter anwerfen. Tatsächlich ist die Auge-zu-Hand-Koordination beim Dartsport sehr wichtig und kann damit übrigens auch trainiert werden. Zweitens werden durch die Ausleuchtung immer gleiche Bedingungen geschaffen. Egal, ob die Pfeile mittags oder abends, im Keller oder unter dem Dach fliegen. Damit bleiben Fairness und identische Spielbedingungen zwischen Trainings- und Wettkampfstätte gewahrt. Auch im Hobby-Bereich ist eine gute Board-Beleuchtung daher empfehlenswert. Nicht zuletzt deshalb, weil die Freude am Sport sonst durch die schlechte Sicht getrübt werden kann.

Mehr Licht für die Dartscheibe

Welche Anforderungen muss eine entsprechende Beleuchtung für das Dart-Board erfüllen? Sie muss die Scheibe möglichst gleichmäßig erhellen und ausreichend Kontrast bieten. Zudem sind Schattenwürfe durch die Pfeile zu minimieren, damit diese beim zweiten und dritten Wurf nicht stören. Wie lassen sich diese Vorgaben realisieren? Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Tageslicht, Lampen aus dem Baumarkt sowie spezielle Dart-Beleuchtungen können den gewünschten Effekt bringen.

Die Scheibe ans Fenster stellen

Einfachste, schnellste und kostengünstigste Möglichkeit der Beleuchtung ist es, sich beim Werfen einfach vor das Fenster zu stellen. Wichtig ist, die Glasfront dabei im Rücken zu haben, sodass die Scheibe von vorn angestrahlt wird und nicht gegen die Sonne geworfen werden muss. Bei gutem Wetter ist die Ausleuchtung damit ziemlich ideal, weil Tageslicht sehr hell ist. An Regentagen und nach dem Sonnenuntergang ist jedoch kein natürliches Licht mehr vorhanden und das Spiel muss pausieren. Wer seine Trainingsscheibe im Keller aufhängen möchte, kann grundsätzlich nicht mit Sonnenlicht rechnen. Dann muss eine künstliche Lichtquelle genutzt werden.

Leuchten aus dem Baumarkt

Gute Lichtquellen sind Halogen- oder LED-Strahler sowie Leuchtstoffröhren aus dem Baumarkt. Diese werden nach Möglichkeit im Raum fest montiert und liefern damit gleichbleibende Spielbedingungen. Die Leuchten sind dann allerdings nicht mobil, die Scheibe kann also nicht an einen anderen Platz gehängt werden, ohne nicht auch die Lichtanlage anpassen zu müssen. Die Anbringung der Lampen kann an zwei Stellen erfolgen: Unmittelbar über der Scheibe oder an der Decke. Letztgenannte Möglichkeit ist die bessere.

Lichtquelle an der Decke

Wenn eine entsprechende Verkabelung vorhanden ist, werden Strahler an der Decke befestigt. Der Abstand und der Winkel werden so eingestellt, dass die Strahlen fast senkrecht auf die Scheibe treffen. Dadurch wird verhindert, dass sich störende Schatten bilden. Außerdem wird auf diese Weise eine möglichst helle Ausleuchtung erreicht. Als Leuchtmittel sind moderne LED-Strahler empfehlenswert. Diese haben einen sehr geringen Stromverbrauch und sind daher günstig im Betrieb. Außerdem erzeugen sie kaum Abwärme. Alternativ sind helle Halogenstrahler gut nutzbar.

Lichtquelle direkt über der Scheibe

Wenn eine Deckenmontage nicht möglich ist, wird die Lichtquelle so nah wie möglich über der Scheibe montiert. Der Abstand muss so groß sein, dass die Lampe den Werfer nicht behindert und zugleich so gering, dass möglichst viele Lichtstrahlen auf die Felder treffen. Für diese Art der Ausleuchtung eignen sich Leuchtstoffröhren besonders gut. Ihr Vorteil: Sie geben großflächig viel gleichmäßig helles Licht ab, weshalb sie auch bei anderen indirekten Beleuchtungsanlagen zum Einsatz kommen. Damit steht genug Leuchtkraft zur Verfügung, um Schattenwürfe steckender Pfeile zu minimieren. Allerdings werden diese sich nie vollkommen verhindern lassen.

Profi-Beleuchtung mit LED-Ringen

Die eindeutig beste Art der Dartscheiben-Beleuchtung erfolgt mit einem LED-Ring, der vor der Spielfläche montiert wird. Je nach Ausführung kann dieser mit der Wand verschraubt oder einfach mit Magnetfüßen am Board befestigt werden. In der Regel über 100 kleiner LED-Leuchten scheinen dann kreisförmig von außen auf die Scheibe. Damit wird die Ausleuchtung sehr gleichmäßig und Schattenwürfe sind, wenn überhaupt, nur minimal zu erahnen. Außerdem ist keine Installation an der Decke oder an der Wand erforderlich. Dieser Aspekt sollte bei der Kostenplanung unbedingt berücksichtigt werden. Zwar sind die professionellen Leuchtringe etwas teurer als die meisten Strahler oder Röhren aus dem Baumarkt, erzeugen dafür aber keine Folgekosten für die Montage. Als weiterer Vorteil sind die Anlagen mobil, können also von einer Dartscheibe zur nächsten transportiert werden. Ebenso ist ihr Einsatz unter freiem Himmel möglich. Freiluft-Dart wäre abends oder bei wenig Sonnenschein sonst nur mit mobilen Scheinwerfern möglich.

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